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Nächtliches Schwitzen - Untersuchungen


Wann treten die Schweißausbrüche auf?

Zu Beginn der Diagnostik steht immer die Befragung des Patienten (Anamnese). Für den Arzt ist dabei wichtig zu erfahren, wann genau die Schweißausbrüche auftreten, wie häufig und wie stark sie sind. Hat der Patient vor oder nach den Schweißausbrüchen schon seine Temperatur gemessen, kann das ein guter Anhaltspunkt für den Arzt sein. Wichtig ist auch das Auftreten weiterer Symptome wie Gewichtsverlust, geschwollene Lymphknoten, Husten, Müdigkeit, Unregelmäßigkeiten im Zyklus bei Frauen oder Gelenkschmerzen. Sollte der Patient Medikamente einnehmen, können diese abgesetzt oder durch andere Präparate ersetzt werden, um zu überprüfen, ob sie die Ursache des nächtlichen Schwitzens sind.

Bei der klinischen Untersuchung tastet der Arzt zunächst die Lymphknoten an Hals und Kopf ab, um mögliche Schwellungen zu entdecken. Hinweise auf eine hormonelle Störung durch eine Schilddrüsenüberfunktion wären eine vergrößerte Schilddrüse mit Kropfbildung (das so genannte Struma), Zittern und das Hervortreten der Augäpfel. Der Arzt misst auch Temperatur, Puls, Blutdruck und Gewicht. Er untersucht die Herztöne sowie die Lungengeräusche und tastet den Bauchraum, insbesondere Leber und Milz nach Schwellungen oder sonstigen Veränderungen ab.

Kann der Arzt nach dieser Untersuchung noch keine sichere Diagnose stellen, kann der Patient ein „Temperaturtagebuch" führen und dabei über einen längeren Zeitraum zu verschiedenen Zeitpunkten seine Temperatur messen. Es ist meist sinnvoll, zusätzlich ein Röntgenbild des Thorax zu machen, um eine Tuberkulose zu erkennen oder auszuschließen. Im Labor kann aus einer Blutprobe ein großes Blutbild zur Untersuchung der Zellen erstellt werden und das Blut auf Krankheitserreger überprüft werden. Es besteht auch die Möglichkeit, eine Computertomographie (CT) zu erstellen, wenn ein Verdacht auf eine Erkrankung bestimmter Organe im Bauch- oder Brustraum vorliegt.

In Einzelfällen ist es notwendig, eine Biopsie eines Lymphknotens zu entnehmen oder das Knochenmark zu untersuchen.


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Letzte Aktualisierung am 01.10.2009.

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