Bei der klinischen Untersuchung tastet der Arzt zunächst die Lymphknoten an Hals und Kopf ab, um mögliche Schwellungen zu entdecken. Hinweise auf eine hormonelle Störung durch eine Schilddrüsenüberfunktion wären eine vergrößerte Schilddrüse mit Kropfbildung (das so genannte Struma), Zittern und das Hervortreten der Augäpfel. Der Arzt misst auch Temperatur, Puls, Blutdruck und Gewicht. Er untersucht die Herztöne sowie die Lungengeräusche und tastet den Bauchraum, insbesondere Leber und Milz nach Schwellungen oder sonstigen Veränderungen ab.
Kann der Arzt nach dieser Untersuchung noch keine sichere Diagnose stellen, kann der Patient ein „Temperaturtagebuch" führen und dabei über einen längeren Zeitraum zu verschiedenen Zeitpunkten seine Temperatur messen. Es ist meist sinnvoll, zusätzlich ein Röntgenbild des Thorax zu machen, um eine Tuberkulose zu erkennen oder auszuschließen. Im Labor kann aus einer Blutprobe ein großes Blutbild zur Untersuchung der Zellen erstellt werden und das Blut auf Krankheitserreger überprüft werden. Es besteht auch die Möglichkeit, eine Computertomographie (CT) zu erstellen, wenn ein Verdacht auf eine Erkrankung bestimmter Organe im Bauch- oder Brustraum vorliegt.
In Einzelfällen ist es notwendig, eine Biopsie eines Lymphknotens zu entnehmen oder das Knochenmark zu untersuchen.