Bei der klinischen Untersuchung achtet der behandelnde Arzt besonders auf den so genannten Flüssigkeitsstatus des Patienten. Das bedeutet, der Arzt prüft ob sich Wasseransammlungen in den Füßen, Knöcheln oder Unterschenkeln feststellen lassen oder ob der Patient eher ausgetrocknet erscheint und eine dünne, lederne Haut hat. In der Regel wird der Patient gebeten, über einen oder mehrere Tage seine Urinmenge bei jedem Toilettenbesuch zu messen und zu notieren, ebenso wie die Trinkmenge. An diesen Werten kann der Arzt feststellen, ob der Patient generell zu viel Harn produziert oder ob dies nur während der Nacht auftritt.
Im Labor werden Urin und Blut auf Zucker, Elektrolyte und bestimmte Hormone und Eiweiße überprüft. Anhand dieser Werte und einiger spezifischer Messungen kann meist die Ursache der vermehrten Harnproduktion gut bestimmt werden.
Weiterführend kann je nach Verdachtsdiagnose das Herz im EKG, Ultraschall oder Röntgen untersucht werden. Nieren und ableitende Harnwege können mithilfe bestimmter Kontrastmittel und Ultraschalluntersuchungen dargestellt werden. Bei unklaren Befunden kann auch eine Computertomographie (CT) oder eine Magnetresonanztomographie (MRT) erstellt werden.