Diabetes insipidus kann durch die Gabe von den fehlenden Hormonen des Wasserhaushalts behandelt werden. Dadurch kann in der Regel die Polydipsie und Polyurie ausgeglichen werden. Außerdem ist es entscheidend, die richtige Menge an Flüssigkeitszufuhr zu finden, um den Wasserhaushalt auszugleichen. Grundsätzlich sollte nach der Ursache des Diabetes insipidus gesucht und diese therapiert werden. Ist zum Beispiel ein Tumor der Hypophyse die Ursache der Störung im Regelkreis, muss dieser operativ entfernt werden.
Elektrolytstörungen können durch die Gabe des entsprechenden Stoffes, der zu wenig vorhanden ist, ausgeglichen werden. Ist zuviel Calcium vorhanden, muss auch die Ursache dieser Fehlverteilung gefunden werden. So kann hinter einer Hypercalciämie beispielsweise eine Osteoporose oder eine Überfunktion der Nebenschilddrüsen stecken.
Bei Erkrankungen der Nieren richtet sich die Therapie nach der Ursache und dem genauen Stadium der Nierenschwäche.