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Schuppen - Ursachen


Schuppen sind in den meisten Fällen harmlos

Schuppen sind in der Regel harmlos und meist nur ein kosmetisches Problem. Sie entstehen, wenn sich die Zellen der Kopfhaut zu schnell teilen und erneuern, sodass der Ablösungsprozess nicht vollständig ablaufen kann und die Zellen noch zusammenhängen, wenn sie abgestoßen werden. Man vermutet eine genetische Veranlagung hinter dem zu schnellen Wachstum der Hautzellen, die die Schuppenbildung begünstigt. Es gibt auch Hinweise darauf, dass eine unausgewogene, ungesunde Ernährung und Lebensweise zur verstärkten Bildung von Schuppen beiträgt.

So wie man häufig beobachten kann, dass die Haut auf äußere Einflüsse wie Hitze, Trockenheit, Stress oder aggressive Waschmittel reagiert, verändert sich auch die Kopfhaut unter diesen Einflüssen und neigt dazu, trocken und schuppig zu werden.

Es gibt allerdings auch einige Krankheiten, die Schuppen, besonders vom fettigen Typ verursachen. So zeigt sich ein Befall der Kopfhaut mit einem Pilz durch vermehrte Schuppung der Haut sowie rote und entzündete Stellen auf dem Kopf. Eine aus dem Gleichgewicht geratene Hautflora verschlechtert die Barrierefunktion der Haut und bietet verschiedensten Mikroorganismen wie Pilzen und Bakterien einen idealen Nährboden. Patienten, die unter lang anhaltender Schuppenbildung mit Juckreiz und Rötung der Kopfhaut leiden, sollten einen Hautarzt aufsuchen. Herkömmliche Anti-Schuppen-Shampoos können in solchen Fällen nicht mehr helfen.

Erkrankungen, bei denen Kopfschuppen auftreten:

  • Schuppenflechte (Psoriasis): Eine Autoimmunreaktion der Haut, bei der rote, schuppende und juckende Areale entstehen.
  • Seborrhoisches Ekzem: Eine Hauterkrankung, bei der gerötete, juckende und schuppende Stellen auf der Haut auftreten. In diesen entzündeten Arealen bilden sich vor allem fettige Schuppen. Meist liegt eine vermehrte Talgproduktion der Haut zugrunde. Auf der fettigen Haut vermehren sich Pilze und Bakterien und verursachen Entzündungen.
  • Neurodermitis: Eine chronische Entzündung der Haut, die schubweise verlaufen kann und durch Nahrungsmittel oder andere Stoffe verstärkt werden kann. Besonders häufig sind Ellenbeugen, Leisten und Kniekehlen betroffen.
  • Kontaktallergien: Reaktionen der Haut auf bestimmte Stoffe, zum Beispiel Cremes, Metalllegierungen oder Textilien

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Letzte Aktualisierung am 06.10.2009.

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