Die Haut des Menschen, die Kopfhaut eingeschlossen, befindet sich in einem ständigen Erneuerungsprozess. Stammzellen aus den tieferen Schichten der Haut teilen und entwickeln sich zu Hautzellen, die an der Oberfläche verhornen und eine mechanische, physikalische und chemische Barriere bilden. Erreichen die Zellen ein bestimmtes Alter, sterben sie und fallen ab.
Normalerweise sind diese toten Hautschüppchen so klein, dass sie mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind. Kleben jedoch 500 oder mehr solcher toter Zellen aneinander, können sie als weiße Flöckchen auf der Kleidung sichtbar werden.
Man unterscheidet trockene Schuppen von fettigen Schuppen. Die trockenen Schuppen haben eine weiße Farbe und rieseln leicht von der Kopfhaut, zum Beispiel beim Kämmen. Sichtbar werden sie dann auf den Schultern und dem Kissen. Die Bildung trockener Schuppen wird durch Hitze oder Austrocknung gefördert, beispielsweise beim Waschen der Haare mit zu heißem Wasser, häufigem Fönen oder heißem Klima.
Fettige Schuppen dagegen sind von eher gelblicher Farbe und kleben durch Fett und Talg aneinander. Sie fallen nicht so leicht von der Kopfhaut und entstehen eher bei feuchtem Wetter.
Letzte Aktualisierung am 06.10.2009.