Übermäßiges Schwitzen, das nicht durch eine Krankheit sondern lediglich durch eine Fehlregulation der Nerven bedingt ist, ist nicht leicht zu behandeln; daher die Unmenge an Produktangeboten gegen Schwitzen.
Hilfreich sind Deodorants, die Aluminumchlorid enthalten. Dies verstopft die Schweißdrüsen und mindert die Schweißproduktion.
Behandlungen mit Gleichstrom (Iontophorese) zeigen bei einigen Patienten eine gute Wirkung, die jedoch häufig nicht sehr lange anhält.
Prinzipiell ist es auch möglich, die Schweißdrüsen durch einen chirurgischen Eingriff zu entfernen. Allerdings ist dies nur an Stellen möglich, die Unterhautfettgewebe aufweisen, also nicht an den Händen oder Füßen.
Bei vermehrter Schweißproduktion, deren Ursache eine Erkrankung ist, muss diese fachärztlich therapiert werden. Dabei hängt die Behandlung von der jeweiligen Diagnose ab.
Schwitzen, vor allem in den Achseln und an Händen und Füßen ist zwar unangenehm und störend, jedoch meist kein Grund zur Beunruhigung. Dennoch sollten Patienten die Zeichen ihres Körpers gut beobachten und bei Veränderungen oder dem Auftreten von Begleitsymptomen und andern Beschwerden einen Arzt aufsuchen. Besonders Nachtschweiß in Kombination mit Gewichtsverlust ist unbedingt durch einen Arzt abzuklären.