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Sodbrennen - Therapie


Eine Umstellung der Ernährung kann helfen

Bei leichtem Sodbrennen, das eher selten auftritt, sollten Betroffene zunächst versuchen, durch eine Umstellung ihrer Ernährungsgewohnheiten die Beschwerden zu verbessern. Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung, nicht zu viel rotes Fleisch, wenig oder besser kein Alkohol und keine Fruchtsäfte. Vermieden werden sollten fettige Speisen, Kaffee, schwarzer Tee und Nikotin. Lieber leicht verdauliche Speisen essen, nur kleine Bissen nehmen und gut kauen. Für das Essen sollte ausreichend Zeit sein, hastiges Schlingen verschlimmert die Problematik.

Sollten Hausmittel und Präparate aus der Apotheke nicht helfen, kann der Arzt die so genannten Protonenpumpenhemmer (PPIs) verschreiben. Sie blockieren die Produktion der Magensäure und lindern die Symptome der Refluxkrankheit. Antazida neutralisieren den sauren pH des Magens, H2-Rezeptorblocker verhindern die Ausschüttung der Magensäure.

Sodbrennen an sich sollte mit diesen Mitteln zu behandeln sein. Eine schwerwiegende Langzeitfolge eines ständigen Rückflusses von Magensäure in die empfindliche Speiseröhre ist die Verätzung der Schleimhaut in diesem Bereich. Als Schutzmechanismus wandelt sich die Schleimhaut um und verändert ihre Struktur. Eine solche vernarbte Speiseröhre nennt man auch Barrett-Ösophagus. Diese Veränderung ist nicht rückgängig zu machen und sollte regelmäßig kontrolliert werden, da sich besonders im Narbengewebe Tumorzellen entwickeln können.


« Sodbrennen - Untersuchungen

Letzte Aktualisierung am 06.10.2009.

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