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Vergesslichkeit


Das Gedächtnis ist in seiner Komplexität immer noch nicht verstanden worden

Das Gedächtnis ist ein extrem komplexes System unseres Gehirns, das bis heute noch nicht ins Letzte verstanden ist. Das Kurzzeitgedächtnis speichert kleine „Pakete" an Informationen für eine kurze Zeit ab. Wird diese Information ständig wiederholt und abgerufen, kann sie schließlich im Langzeitgedächtnis abgespeichert werden.

Ebenso wie das Erinnern ist der Prozess des Vergessens ein wichtiger Vorgang im Gehirn. Er bewahrt uns davor, „überflüssige", schlimme oder peinliche Erinnerungen ständig im Gedächtnis zu haben. Bisher ist jedoch nicht vollständig geklärt, wie das Vergessen funktioniert. Die Spurenverfallstheorie geht davon aus, dass Erinnerungen ähnlich wie Spuren im Sand mit der Zeit verblassen und verloren gehen. Die Verfechter der Interferenztheorie dagegen nehmen an, dass Gedächtnisinhalte durch neu Erlerntes überlagert werden, sodass diese alten Informationen schwerer abgerufen werden können.

Die Eigenschaft, vergessen zu können, ist also eine gesunde und wichtige Funktion. Vergesslichkeit im Alltag ist meist bedingt durch mangelnde Konzentration, Stress oder Müdigkeit. Ist das Gedächtnis jedoch schwer gestört oder wirkt sich die starke Vergesslichkeit negativ auf den Alltag aus, kann die Ursache dafür eine Krankheit sein.

Vergesslichkeit - Ursachen »

Letzte Aktualisierung am 12.10.2009.

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