Wasseransammlungen im Bindegewebe können symptomatisch mit Medikamenten behandelt werden, die die Flüssigkeitsausscheidung über die Nieren fördern, sodass das überflüssige Wasser ausgeschwemmt wird (Diuretika).
Prinzipiell muss aber bei Ödemen die zugrunde liegende Erkrankung und nicht nur das Symptom behandelt werden. Zusätzlich zur medikamentösen Therapie von Herz-, Nieren- oder Lebererkrankungen fördern spezielle Massagen (Lymphdrainagen) den Abfluss der Flüssigkeit über die Lymphgefäße.
Bei geschwollenen Beinen nach längerem Stehen oder Sitzen helfen Stützstrümpfe, die die Venen komprimieren und so deren Funktion unterstützen und den Rückstau der Flüssigkeit verhindern.
Ödeme, die durch Eiweißmangel entstehen, können durch proteinreiche Nahrung oder Infusionen ausgeglichen werden.
Allergische Ödeme können mit Antihistaminika und Cortison behandelt werden, sodass die Schwellungen schnell deutlich zurückgehen.
Letzte Aktualisierung am 09.11.2009.