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Zittern - Therapie


Eine medikamentöse Therapie bietet meist gute Heilungschancen

Einige Erkrankungen, bei denen Zittern als Symptom auftritt, können ursächlich behandelt werden, sodass der Tremor mit den anderen Begleiterscheinungen zurückgeht. So können beispielsweise die meisten Stoffwechselerkrankungen und der Morbus Wilson sehr gut mit Medikamenten behandelt werden. In einigen Fällen ist jedoch die lebenslange Einnahme dieser Mittel unerlässlich.

Andere Erkrankungen, vor allem die des Gehirns, lassen sich weniger gut therapieren und schon gar nicht vollständig heilen. Dennoch gibt es für die meisten Krankheiten sehr gute Medikamente, die das Fortschreiten verzögern und die Symptome mildern.

Zur Bekämpfung des Symptoms Tremor eignen sich bestimmte Herzmedikamente (Beta-Blocker), Präparate zur Behandlung von Epilepsie und einige Beruhigungsmittel. Sie müssen in einer speziell auf die Erkrankung abgestimmten Dosierung und Kombination eingenommen werden. Welche Medikamente besonders gut anschlagen ist individuell sehr verschieden. Zusätzlich zur medikamentösen Therapie kann eine Krankengymnastik und/oder Psychotherapie angebracht sein.

Prinzipiell richtet sich die Behandlung des Tremors nach der zugrunde liegenden Erkrankung. Über Diagnose und angemessene Therapie kann nur ein Facharzt entscheiden.

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Letzte Aktualisierung am 09.11.2009.

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