Reibe-Test - Komplikationen
Welche Komplikationen können auftreten?
Beim Reibe-Test handelt es sich um ein sehr risikoarmes Verfahren. Dennoch kann es mitunter zu heftigeren allergischen Reaktionen kommen als erwartet. In Einzelfällen kann es bis zu einem allergischen Schock mit Kreislaufproblemen, Atembeschwerden oder sogar Bewusstlosigkeit kommen. Ein Arzt ist in jedem Fall bei einem solchen Test anwesend, um bei Anzeichen für eine überschießende Reaktion direkt eingreifen zu können. Ansonsten wird der Reibe-Test bis auf den oftmals entstehenden Juckreiz meist problemlos vertragen.
Gibt es alternative oder ergänzende Untersuchungen?
Es findet sich eine Vielzahl von allergologischen Tests, die bei bestimmten Fragestellungen sinnvoller sein können als der Reibe-Test. Mögliche weitere Hauttests sind der oft standardmäßig vorgenommene Prick-Test, der Scratch-Test, der Intrakutan-Test und der Patch-Test. Des Weiteren können Bluttests erfolgen, z. B. der RAST-Test auf bestimmte Antikörper. Noch eine Möglichkeit, vor allem bei uneindeutigen anderen Allergietests, ist der Provokationstest, bei dem ein bestimmter Körperbereich (z. B. Atemwege) mit dem vermuteten Allergen (allergieauslösenden Stoff) in Kontakt gebracht wird. Bei speziellen Symptomen, z. B. Asthma, können weitere Untersuchungen wie eine Lungenfunktionsprüfung sinnvoll sein.
« Reibe-Test - Ablauf
Letzte Aktualisierung am 14.04.2009.
Allergietests
