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Reibe-Test


Was ist ein Reibe-Test?

Beim Reibe-Test handelt es sich um einen Allergietest, bei dem vermutete allergieauslösende Substanzen (Allergene) auf die Haut gerieben werden. Anhand der sich ergebenden Reaktion wird beurteilt, ob tatsächlich eine Allergie besteht. Das Verfahren ist besonders risikoarm, das Ergebnis allerdings nicht immer zuverlässig.


Wann wird ein Reibe-Test durchgeführt?

Der Reibe-Test empfiehlt sich als Hauttest zur Diagnose von Allergien, insbesondere wenn eine starke allergische Reaktion zu erwarten ist. Getestet werden kann allerdings nur auf Typ-I-Allergien (Allergien vom Soforttyp), die jedoch einen Großteil der Allergien in der Praxis ausmachen. Sinnvoll ist der Reibe-Test beispielsweise bei vermuteten Allergien gegen Insektengifte (meist Bienen oder Wespen, selten andere Insekten), Nahrungsmittel und Tierhaare, aber auch Pollen oder Schimmelpilze. Beschwerden, die mit solchen Allergien einhergehen können, sind z. B. allergischer Schnupfen, Asthma, allergische Bindehautentzündung und örtliche Gewebereaktionen. Vor allem bei Insektenstichen kann es zu einem allergischen (anaphylaktischen) Schock mit möglicher Atemnot, Kreislaufbeschwerden und Bewusstseinsverlust kommen.


Reibe-Test - Funktionsweise »

Letzte Aktualisierung am 14.04.2009.

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