Die monatliche Selbstkontrolle der Haut erfolgt bei guten Lichtverhältnissen, am besten bei normalem Tageslicht. Der Patient sucht seinen gesamten Körper nach Hautmalen ab. Um sich nicht zugängliche Stellen sichtbar zu machen, benutzt der Patient am besten einen Handspiegel, oder er lässt sich vom Partner untersuchen. Am gründlichsten sollten die Areale untersucht werden, die im alltäglichen Leben viel Sonnenlicht abbekommen. Die anderen Hautbereiche sollten jedoch nicht vergessen werden.
Der Patient sollte sich ein Schema aneignen, nachdem er systematisch vorgeht und Kopf, Hals, Brust und Achseln, Arme, Bauch, Rücken, Genitalien, Gesäß und Beine nach und nach kontrolliert. Nicht vergessen werden sollten auch die Hautbereiche zwischen den Fingern und Zehen sowie die Handfläche und Fußsohle. Bei der Untersuchung sollten Flecken nach der ABCDE-Regel beurteilt werden, aber auch auf andere auffällige Hautstellen (z. B. verhärtete Rötungen, juckende und blutende Befunde) geachtet werden, um neben dem schwarzen Hautkrebs auch andere mögliche Hautkrebsarten zu entdecken.
Die Früherkennungsuntersuchung beim Hautarzt (oder Hausarzt) erfolgt im Prinzip auf die gleiche Weise, nur dass der Arzt über eine lange Erfahrung beim Beurteilen der Hautveränderungen besitzt. Er kann zum Betrachten auch ein spezielles Vergrößerungsglas (Dermatoskop) verwenden.