Eine gründliche Betrachtung der eigenen Haut zur Früherkennung von Hautkrebs wird allen Menschen monatlich empfohlen. Insbesondere sollten sich Menschen selbst untersuchen, die mehr als 40 Muttermale oder auffällige Pigmentflecken oder Hautkrebsvorstufen besitzen, oder wenn in der Familie ein Hautkrebsfall auftrat, oder wenn sie bereits selbst Hautkrebs hatten. Ebenfalls ist die Selbstkontrolle für Personen wichtig, die weitere Risikofaktoren besitzen, also oft Sonnenbrand hatten, eine sehr helle Haut haben oder in Gebieten leben, in denen die Sonneneinstrahlung hoch ist. Die regelmäßige Früherkennungsuntersuchung beim Hautarzt oder entsprechend ausgebildeten Hausarzt erfolgt bei allen Menschen ab 35 Jahren im Abstand von jeweils zwei Jahren (Hautkrebs-Screening).
Durch die regelmäßig vorgenommenen Untersuchungen soll eine frühzeitige Entdeckung von Krebs an der Haut ermöglicht werden, vor allem vom schwarzen Hautkrebs, wodurch die Prognose des Tumors erheblich verbessert wird. Es sollen aber auch seltenere, andere bösartige Hauttumore erkannt werden, z. B. das Basalzellkarzinom (Basaliom) oder das Stachelzellkarzinom (Spinaliom). Schwarzer Hautkrebs (Malignes Melanom) ist ein Tumor, der aus Pigmentzellen der Haut hervorgeht, was z. B. durch längere Einwirkung von UV-Strahlen im Sonnenlicht gefördert werden kann. Es kommt zu einem meist schwarzen oder sehr dunklen Hautfleck, es gibt aber auch helle Melanome. Da schwarzer Hautkrebs bösartig ist, kann der Tumor streuen und Tochtergeschwülste (Metastasen) in anderen Körperbereichen bilden.
Letzte Aktualisierung am 22.04.2009.