Falls bei der Selbstuntersuchung der Verdacht aufkommt, es könnte sich um Hautkrebs handeln, so sollte in jedem Fall bald der Hautarzt zur weiteren Diagnostik aufgesucht werden. Auch der Arzt wird durch bloße Betrachtung lediglich eine Verdachtsdiagnose stellen können. Ein definitiver Nachweis oder Ausschluss von Hautkrebs ist nur durch eine feingewebliche Untersuchung (Histologie) möglich, welche normalerweise nach der chirurgischen Entfernung des verdächtigen Hautbefundes durchgeführt wird. Wenn Hautkrebs nachgewiesen wurde, sind noch weitere Maßnahmen zur Suche nach möglichen Metastasen erforderlich, z. B. bildgebende Verfahren wie Ultraschall, Röntgen oder Kernspintomographie (MRT). Bei bestimmten Veränderungen, die noch nicht verdächtig sind, aber in Krebs übergehen könnten, ist die Dokumentation auf einer Fotoaufnahme und eine spätere, weitere Kontrolluntersuchung sinnvoll.