Bei einer Lungenentzündung (Pneumonie) beziehungsweise entzündlichen Herden in der Lunge, oder bei einer Entzündung der Bronchien (Bronchitis) kann ergründet werden, welcher Krankheitserreger dafür verantwortlich ist. So kann ein Nachweis von Bakterien, darunter auch Tuberkulose, aber auch von Pilzen und unter Umständen von Viren gelingen.
Anhand von Zellen im Sputum kann Lungenkrebs (Bronchialkarzinom) erkannt werden. Daher wird die Sputum-Untersuchung manchmal beim Verdacht auf die Krebserkrankung oder als Vorsorgeuntersuchung (Screening) vorgenommen, insbesondere bei Rauchern oder bei Menschen, die berufsmäßig mit Asbest in Kontakt gekommen sind.
Durch die Zusammensetzung des Sputums lässt sich des Weiteren abschätzen, ob andere Erkrankungen wie z. B. Asthma, Lungenembolie (Verschluss eines Blutgefäßes der Lunge), Bronchiektasen (krankhafte Erweiterung der Bronchien) oder Fremdkörper vorliegen.