Durch die Brustkrebs-Früherkennung soll die Prognose gebessert werden. Die Früherkennung kann unter anderem dazu dienen, bereits Vorstufen der Erkrankung feststellen zu können und so schon eine Entstehung zu verhindern. Die Untersuchungen dienen aber vor allem auch der Feststellung von Brustkrebs im Frühstadium, in dem die Aussichten auf eine komplette Heilung besser sind als bei fortgeschrittenen Tumoren.
Dies hat auch Auswirkungen auf die Effektivität der Therapie, so dass durch eine Früherkennung die Erkrankung nicht nur in mehr Fällen geheilt werden kann, sondern im Allgemeinen auch die Lebensqualität erhöht wird. Als Therapiemöglichkeit kommt eine Operation, aber auch eine Bestrahlung, Chemotherapie oder Hormonbehandlung in Frage.
Von besonderer Bedeutung ist die Früherkennung beim Vorliegen von Risikofaktoren für Brustkrebs. Dazu gehören neben dem Lebensalter genetische Faktoren (z. B. Auftreten von Krebs in der Familie), ein zu hohes Körpergewicht, keine oder erst späte Schwangerschaft, bestimmte Hormonverhältnisse (z. B. Behandlung von Wechseljahrsbeschwerden mit Östrogen) sowie bestimmte Veränderungen der Brust (Mastopathie).