Eine Chorionzottenbiopsie ist die Entnahme von Gewebe des kindlichen Anteils des Mutterkuchens in der Schwangerschaft. Sie gehört zu den Untersuchungen am ungeborenen Kind, die als Pränataldiagnostik zusammengefasst werden.
Erkannt werden können mit der Chorionzottenbiopsie und anschließenden Laboruntersuchung einige Erkrankungen des Kindes, nämlich bestimmte Erbgutveränderungen oder Stoffwechselstörungen. Eine ähnliche Untersuchung in einem späteren Abschnitt der Schwangerschaft ist die Plazentabiopsie, bei der Gewebe aus dem bereits vollständig ausgebildeten Mutterkuchen (Plazenta) entnommen wird.
Letzte Aktualisierung am 17.03.2009.