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Gynäkologischer Abstrich - Funktionsweise


Wie funktioniert ein gynäkologischer Abstrich?

Um die Zellen auf krebsverdächtige Veränderungen untersuchen zu können, erfolgt ein Abstrich des Muttermundes. Die dabei gewonnenen Zellen werden im Labor angefärbt (Papanicolaou-Färbung). Unter dem Mikroskop werden sie beurteilt. Die Zellveränderungen werden in ein Schema von Pap I bis Pap V eingeordnet.

Folgende Bedeutungen finden sich in der Pap-Klassifikation:

  • Pap I: Normalbefund mit nicht veränderten Zellen
  • Pap II: Entzündung oder weitere gutartige Veränderungen
  • Pap III: Stärkere Entzündung oder verdächtige Zellen, Unterscheidung zwischen Gutartigkeit und Bösartigkeit nicht möglich
  • Pap IIID: Unklare, mäßige Zellveränderungen, verdächtig auf Infektion mit dem Humanen Papillom-Virus (HPV)
  • Pap IVa: Starke Veränderungen der Zellen, Krebsvorstufe, noch örtlich begrenzt
  • Pap IVb: Starke Veränderungen der Zellen, Krebsvorstufe, möglicherweise schon ausgedehnt
  • Pap V: definitiver Nachweis von bösartigen Tumorzellen

Nach dem Befund richtet sich dann das weitere Vorgehen.


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Letzte Aktualisierung am 23.03.2009.

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