Nabelschnurpunktion - Ablauf
Wie läuft die Untersuchung ab?
Vor der eigentlichen Nabelschnurpunktion (Chordozentese) wird eine Ultraschalluntersuchung vorgenommen, um festzustellen, wo sich die Nabelschnur befindet und wo sie gut zu erreichen ist. Die Haut am Bauch der Mutter wird desinfiziert. Eine Hohlnadel wird während ständiger Beobachtung mit dem Ultraschall über die Bauchdecke und die Gebärmutterwand bis in die Nabelschnur eingeschoben, so dass die Spitze in der Nabelschnurvene liegt. Eine Blutprobe wird über die Nadel herausgenommen, dann wird die Nadel wieder herausgezogen.
Die Blutprobe wird in ein Labor geschickt und dort untersucht. Mit einem Ergebnis ist nach ein bis drei Tagen zu rechnen.
Welche Komplikationen können auftreten?
Es besteht die Gefahr einer Fehlgeburt durch die Nabelschnurpunktion. Das Risiko hierfür ist etwas höher als z. B. bei einer Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) und wird mit ein bis zwei Prozent angegeben. Durch die Nadel kann es unter Umständen zu Schäden an Geweben und Organen der Mutter und des Kindes kommen. Die Gebärmutter kann sich auf den Reiz hin vorübergehend zusammenziehen. Infektionen sowie meist nur leichte Blutungen sind ebenfalls möglich.
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Letzte Aktualisierung am 23.03.2009.
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