Die Harnuntersuchung gehört zu den diagnostischen Routinemaßnahmen beim Arzt. Daher erfolgen die Abgabe einer Urinprobe und die Harnanalyse häufig im Rahmen einer ärztlichen Grunduntersuchung, ohne dass es bereits Hinweise auf entsprechende Erkrankungen gibt. Die Harngewinnung und Urinuntersuchung wird jedoch oft auch vorgenommen, um bestimmte krankhafte Veränderungen erkennen zu können.
Zu den Erkrankungen, die durch die Untersuchung an einer Harnprobe festgestellt werden können, gehören unter anderem Entzündungen (z. B. Harnwegsinfekte), Nierenschäden, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Blutkrankheiten und Lebererkrankungen. Ebenso kann z. B. herausgefunden werden, ob der Patient Drogen konsumiert hat.