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Nierenszintigraphie - Funktionsweise


Wie funktioniert die Nierenszintigraphie?

Das Prinzip einer Szintigraphie ist es, dem Patienten ein gering radioaktives Mittel zu verabreichen und dann eine Aufnahme anzufertigen. Für verschiedene Aufgabenstellungen gibt es mehrere dieser radioaktiven Substanzen. Ein in der Nierenszintigraphie häufig verwendetes Mittel ist 99mTc-MAG3, da es sich in der Blutbahn verteilt und durch die Nieren ausgeschieden wird.


Die Substanz gibt radioaktive Strahlung (Gamma-Strahlen) ab, welche von einem Aufnahmegerät (Gammakamera, Scangerät) empfangen werden kann. Ein Abbild des Körpers beziehungsweise Körperbereiches kann dann dargestellt werden. Je mehr radioaktive Substanz sich an einer Stelle angesammelt hat, umso dunkler sieht dieser Bereich auf dem Szintigraphie-Bild (Szintigramm) aus.

Für spezielle Tests werden noch bestimmte weitere Arzneimittel verabreicht. Mit Hilfe einer Computerberechnung können auch Schnittbilder beziehungsweise eine dreidimensionale Darstellung angefertigt werden (SPECT, Single Photon Emission Computed Tomography).

 


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Letzte Aktualisierung am 30.03.2009.

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