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Röntgen von Harnleiter und Nierenbecken - Anwendungsgebiete


Wann wird ein Röntgen von Harnleiter und Nierenbecken durchgeführt?

Mit der retrograden Ureteropyelographie lassen sich bestimmte Veränderungen im Harnleiter und im Nierenbecken darstellen. Dazu gehören beispielsweise Harnsteine, Verengungen des Harnleiters, Tumore sowie Einrisse. Die räumliche Lage des Befundes lässt sich durch die Untersuchung ermitteln. Das Röntgen von Harnleiter und Nierenbecken kann bei verschiedenen Beschwerden des Patienten oder bei fraglichen Ergebnissen anderer Untersuchungen vorgenommen werden. So kann es angezeigt sein bei Harnaufstau, bei Blut im Urin, bei Schmerzen in der Flanke beziehungsweise Koliken (krampfartige Schmerzen), bei auffälligen Nierenwerten im Blut, nach Verletzungen oder nach Operationen.


Trotz dieser Einsatzmöglichkeiten wird eine retrograde Ureteropyelographie eher selten durchgeführt. Vor allem erfolgt die Untersuchung dann, wenn sich Nierenbecken und Harnleiter nicht durch eine Gabe des Kontrastmittels über die Vene darstellen lassen. Dies ist der Fall, wenn eine Allergie gegen das Kontrastmittel besteht oder es aufgrund einer schlechten Nierenfunktion nicht ausreichend in den Harntrakt abgegeben wird.

 


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Letzte Aktualisierung am 30.03.2009.

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