Gewöhnlicherweise sitzt der Patient auf einem fest stehenden Fahrrad (Ergometer), manchmal kann er auch in liegender Position in die Pedale treten oder bewegt sich auf einem Laufband. Die EKG-Elektroden werden an bestimmten Stellen (meist an der Brustwand) an der Haut befestigt. Ein Gel sorgt dafür, dass die Ströme besser zwischen Haut und Elektroden fließen können. Ebenso wird auch ein Blutdruckmessgerät angebracht, in der Regel als Manschette um den Oberarm.
Dann startet die EKG-Messung, der Patient muss nach einer kurzen Ruhemessung erst eine geringe Anstrengung ausüben. Die Leistung wird meist alle zwei bis drei Minuten gesteigert. Das Ende der Untersuchung ist erreicht, wenn der Patient seine individuelle Höchstbelastung erreicht hat. Dies wird durch Puls- und Blutdruckmessung festgestellt. Das Belastungs-EKG muss allerdings abgebrochen werden, wenn sich bestimmte Probleme ergeben, beispielsweise Angina pectoris (Brustschmerz), zu starker oder fehlender Blutdruckanstieg, schwerwiegende Herzrhythmusstörungen, Schwindel und Atemnot. Ein Arzt ist grundsätzlich bei der Untersuchung anwesend, um bei eventuellen Komplikationen rasch eingreifen zu können. Nach der Untersuchung werden die Elektroden abgenommen, und der Patient ruht sich aus. Die EKG-Kurve wird durch den Arzt ausgewertet.
Letzte Aktualisierung am 12.05.2009.