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Koronar-Angiographie - Anwendungsgebiete


Wann wird eine Koronar-Angiographie durchgeführt?

Im Wesentlichen dient die Koronar-Angiographie der genauen Diagnose von Engstellen und Verschlüssen der Herzkranzarterien. Die Untersuchung kann z. B. beim Verdacht, aber auch zur Kontrolle bereits bestehender Verengungen erfolgen. Die Verengung der Herzkranzgefäße, die in der Regel durch Arteriosklerose entsteht, wird als Koronare Herzkrankheit (KHK) bezeichnet. Ist die Durchblutung eines Abschnittes komplett unterbrochen, so kommt es zum Herzinfarkt.


Die typischen Beschwerden, wegen denen eine Koronar-Angiographie durchgeführt wird, sind die Angina-pectoris-Symptome. Angina pectoris (wörtlich übersetzt „Brustenge") entsteht durch Herzkranzgefäßverengung und äußert sich in vielen Fällen durch Schmerzen in der Herzgegend. Die Schmerzen können aber auch ausstrahlen, z. B. in Schulter und Arm, in den Bauchraum oder manchmal auch in ganz andere Gegenden des Körpers.

Im Rahmen der Angiographie ist nicht nur die Untersuchung der Gefäße, sondern des Weiteren oft sogar eine Behandlung möglich.


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Letzte Aktualisierung am 13.05.2009.

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