Zunächst werden die erforderlichen Elektroden auf die Haut des Patienten aufgeklebt, in der Regel am Brustkorb. Mit Kabeln werden sie mit dem kleinen EKG-Aufzeichnungsgerät verbunden, das der Patient sich um den Hals hängt oder an seinem Gürtel befestigt. Der Patient kann nach dem Start der Messung nach Hause gehen und seinem gewöhnlichen Tagesablauf nachgehen. Er sollte aber notieren, wann er welche Aktivitäten ausübt, um dies später mit dem EKG-Befund abgleichen zu können.
Ebenso sollten Zeiten aufgeschrieben werden, in denen Symptome bemerkt werden. Nach 24 Stunden, manchmal auch nach einem anderen Zeitraum (mindestens jedoch 18 Stunden) werden die Elektroden entfernt und das Gerät abgenommen. Das Gerät wird an einen Computer angeschlossen, um die Daten der gesamten Langzeitmessung auszuwerten.