Langzeit-EKG - Anwendungsgebiete
Wann wird ein Langzeit-EKG durchgeführt?
Ein Langzeit-EKG wird durchgeführt, wenn sich Störungen des Herzens mit einem normalen EKG mit einer Dauer im Sekunden- bis Minutenbereich nicht erfassen lassen. Dies betrifft beispielsweise Herzrhythmusstörungen, die nur zeitweise auftreten, sich in der Art verändern oder vorrangig nachts vorkommen. Auch wird das Langzeit-EKG angewendet, um bei Schwindelanfällen oder kurzen Phasen von Bewusstlosigkeit (oft durch Herzrhythmusstörungen verursacht oder durch Herzklappenveränderungen) eine Diagnose zu ermöglichen. Manchmal kann die Messung auch bei weiteren Herzbeschwerden, z. B. bei Brustschmerzen, sinnvoll sein. Auch eignet sich das Langzeit-EKG als Methode zur Kontrolle einer Behandlung von Herzrhythmusstörungen, beispielsweise durch Herzschrittmacher oder Medikamente.
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Langzeit-EKG - Funktionsweise »
Letzte Aktualisierung am 13.05.2009.
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