Stressechokardiographie - Ablauf
Was müssen Patienten im Vorfeld der Untersuchung beachten?
Durch die körperliche Anstrengung bei der Stressechokardiographie können bei Patienten, die an Herzerkrankungen leiden, Probleme auftreten. Daher kann unter einigen Umständen die Belastungsechokardiographie nicht stattfinden, beispielsweise bei manchen stärker werdenden Formen der Angina pectoris, einem erst zu kurz zurückliegendem Herzinfarkt oder bei starkem Bluthochdruck. Vor der Untersuchung müssen gegebenenfalls nach Anweisung des Arztes manche Medikamente abgesetzt werden.
Wie läuft die Untersuchung ab?
Im Rahmen der Stressechokardiographie (Belastungsechokardiographie) erfolgt in der Regel eine normale Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiographie) über die Brustwand. Im Laufe der Stressechokardiographie werden immer auch Herzfrequenz und Blutdruck gemessen. Anfangs erfolgt ein Ultraschall ohne Belastungsbedingungen. Dann betätigt sich der Patient sportlich z. B. auf dem Fahrradergometer, oder es wird das Medikament Dobutamin durch Einspritzen über eine Vene verabreicht. Es erfolgt unter dieser Belastung eine weitere Ultraschalluntersuchung, die eigentliche Stressechokardiographie. Nach Aufhören der Belastung erfolgt ebenfalls noch ein erneuter Ultraschall. Insgesamt ist die Untersuchung nach ungefähr einer halben Stunde beendet.
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Letzte Aktualisierung am 14.05.2009.
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