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Ohrenspiegelung - Anwendungsgebiete


Wann wird eine Ohrenspiegelung durchgeführt?

Die Ohrenspiegelung (Otoskopie) gehört zu den Routineuntersuchungen in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (HNO) und wird meist bei Beschwerden, die das Ohr betreffen, durchgeführt. Dazu gehören z. B. Hörminderungen und Ohrenschmerzen. Ebenfalls kommt die Ohrenspiegelung bei Früherkennungsuntersuchungen für Kinder (U-Untersuchungen) zum Einsatz. Mit der Otoskopie lassen sich Auffälligkeiten am Trommelfell und im Gehörgang erkennen.
Die Untersuchung wird beispielsweise bei Gehörgangsentzündungen durchgeführt. Eine Gehörgangsverstopfung durch Ohrenschmalz (Cerumen) oder einen Fremdkörper lässt sich erkennen, auch mögliche Knochenwucherungen oder Tumore können festgestellt werden. Am Trommelfell können beispielsweise Risse, vernarbte Stellen, Vorwölbungen und andere Formveränderungen gesehen werden. Eine Mittelohrentzündung lässt sich mit der Ohrenspiegelung hinter dem Trommelfell ebenso ausmachen wie eine bloße Flüssigkeitsansammlung im Mittelohr.

 


« Ohrenspiegelung Ohrenspiegelung - Funktionsweise »

Letzte Aktualisierung am 20.04.2009.

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