Eine Riechprüfung (Olfaktometrie) im medizinischen Sinne ist eine Untersuchung, mit der Störungen des Geruchssinns (Hyposmie, Anosmie) festgestellt werden können. Dem Patienten werden dazu verschiedene Geruchsstoffe angeboten. Der Test kann als subjektive Riechprüfung, bei der der Patient selbst über sein Riechvermögen Auskunft gibt, sowie auch als objektive Riechprüfung mit Feststellung der Reaktion auf Duftstoffe in einer Messung der Hirnströme durchgeführt werden. Ein herabgesetztes Geruchsvermögen kann durch Schäden in der Nase, im Riechnerv oder im Gehirn verursacht sein.
Letzte Aktualisierung am 20.04.2009.