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Prostatabiopsie - Anwendungsgebiete


Wann wird eine Prostatabiopsie durchgeführt?

Die Prostatabiopsie erfolgt, um einen Prostatakrebs (Prostatakarzinom) feststellen zu können und von einer gutartigen Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie) zu unterscheiden. Prostatakrebs ist bei deutschen Männern die häufigste bösartige Tumorerkrankung und die Krebsart, die am dritthäufigsten tödlich endet. Etwa 10 Prozent der betroffenen Patienten sterben am Prostatakarzinom. Prostatakrebs tritt vor allem bei älteren Patienten auf, das mittlere Erkrankungsalter liegt bei etwas mehr als 70 Jahren. Einige Faktoren können das Risiko für den Krebs der Vorsteherdrüse erhöhen, beispielsweise genetische Eigenschaften, bestimmte Hormonverhältnisse und ein höheres Lebensalter. Oft haben die Betroffenen nur geringe Beschwerden, es kann z. B. zu Schwierigkeiten beim Wasserlassen oder auch zu Allgemeinsymptomen wie Schwäche und Gewichtsabnahme kommen. Wie alle bösartigen Tumore kann auch das Prostatakarzinom Tochtergeschwülste in anderen Organen absiedeln (Metastasen). Ab einem gewissen Alter sollten regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen erfolgen, um den Prostatakrebs rechtzeitig feststellen zu können. Zeigt sich in anderen Untersuchungen ein Verdacht auf die Erkrankung, so kann mit der Biopsie eine sichere Diagnose gestellt werden.

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Letzte Aktualisierung am 26.03.2009.

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