Lumbalpunktion - Komplikationen
Welche Komplikationen können auftreten?
Nach der Lumbalpunktion kann es zu Schmerzen, die auch ausstrahlen können, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen kommen. Blutungen, Nachblutungen und Blutergüsse können verursacht werden. Wird ein Nerv getroffen, so kann es zu Ausfallerscheinungen wie Lähmungen oder Taubheitsgefühl kommen. Infektionen können nicht ausgeschlossen werden, z. B. auch Entzündungen der Hirnhäute.
Gibt es alternative oder ergänzende Untersuchungen?
Je nach der Erkrankung können als Ersatz oder Ergänzung der Lumbalpunktion weitere Untersuchungen erforderlich oder sinnvoll sein. Es kann sich z. B. die Durchführung eines bildgebenden Verfahrens wie z. B. Computertomographie (CT) oder Kernspintomographie (MRT) empfehlen. Insbesondere bei Entzündungen kann oft jedoch auf eine Liquorpunktion nicht verzichtet werden. Der Liquor kann manchmal auch an einer anderen Stelle als in der Lendengegend, z. B. am Nacken, gewonnen werden.
« Lumbalpunktion - Ablauf
Letzte Aktualisierung am 15.04.2009.
Neurologische Untersuchungen
