Neurologische Untersuchung - Anwendungsgebiete
Wann wird eine neurologische Untersuchung durchgeführt?
Die neurologische Untersuchung wird durchgeführt, wenn sich ein Patient bei einem Neurologen (Nervenarzt) vorstellt. Dies ist meist bei Beschwerden der Fall, die auf eine Nervenerkrankung hindeuten. Es kann sich z. B. um Bewegungsstörungen, Gefühlsstörungen oder bestimmte Arten von Schmerzen handeln. Mit dem Untersuchungsgang können diese Störungen eingehend beurteilt werden, und es lässt sich eine Aussage treffen, welche Schäden beziehungsweise Erkrankungen dazu geführt haben könnten. Die Ursache kann beispielsweise im zentralen Nervensystem (Gehirn und Rückenmark), in den Körpernerven oder den Eingeweidenerven oder auch in den Muskeln liegen.
Zu den Erkrankungen, die in der Neurologie (Nervenheilkunde) eine große Rolle spielen, gehören:
- Schlaganfälle (Hirninfarkte, Hirnblutungen)
- Demenzerkrankungen (z. B. Alzheimer-Erkrankung)
- Tumore (z. B. im Gehirn)
- Hirnhautentzündung (Meningitis) und Gehirnentzündung (Enzephalitis)
- Multiple Sklerose (entzündliche Erkrankung, bei der die Nervenscheiden zugrunde gehen)
- Polyneuropathien (Krankheiten mit Schädigung mehrerer Nerven, z. B. bei Diabetes mellitus)
- Parkinson-Erkrankung
- Bewegungs- und Koordinationsstörungen (z. B. Ataxie)
- Verletzungen und Druckschäden an Nerven, Bandscheibenvorfälle
- Schmerzen wie Kopfschmerzen (z. B. Migräne) oder Nervenschmerzen (Neuralgie)
- Muskelerkrankungen (z. B. Muskeldystrophie), Krankheiten der Übertragung der Impulse von den Nerven auf die Muskeln (Myasthenie)
- Epilepsie (Krampfanfälle)
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Letzte Aktualisierung am 15.04.2009.
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