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Gelenkpunktion


Was ist eine Gelenkpunktion?

Bei einer Gelenkpunktion wird eine Hohlnadel in eine Gelenkhöhle gestochen, damit Gelenkflüssigkeit herausgezogen werden kann. Umgekehrt können z. B. auch Medikamente in die Gelenkhöhle eingespritzt werden. Die gewonnene Gelenkflüssigkeit kann schon durch Betrachtung grob beurteilt werden und im Labor genau analysiert werden.


Wann wird eine Gelenkpunktion durchgeführt?

Eine Gelenkpunktion wird oftmals bei einem Gelenkerguss durchgeführt. Ein solcher Erguss ist eine Flüssigkeitsansammlung in der Gelenkhöhle, die durch verschiedene Ursachen bedingt sein kann. Entstehen kann ein Gelenkerguss z. B. bei Krankheiten wie Gelenkinfektionen, Arthrose (Gelenkverschleiß), rheumatischen Erkrankungen oder Gicht. Ein blutiger Erguss (Hämarthros) kommt nach Verletzungen, die Knorpel, Gelenkkapsel oder Bänder betreffen, sowie unter anderem bei der Bluter-Krankheit vor.

Im Prinzip lässt sich eine Punktion an jedem größeren Gelenk des Körpers durchführen, besonders häufig erfolgt sie jedoch am Kniegelenk sowie auch am Schultergelenk.



Gelenkpunktion - Funktionsweise »

Letzte Aktualisierung am 20.03.2009.

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