Bei der Knochenmarkbiopsie wird eine Probe aus dem Knochenmark gewonnen. Das Knochenmark befindet sich im Inneren von Knochen und besteht hauptsächlich aus Gewebe, das der Bildung von Blutzellen dient.
Daher können mit der Knochenmarkbiopsie und der anschließenden Laboruntersuchung Krankheiten festgestellt und untersucht werden, die das blutbildende System betreffen, beispielsweise Blutarmut oder Leukämie. Die Gewinnung der Knochenmarkprobe geschieht mit einer Spezialnadel meist aus dem Beckenknochen, der Vorgang wird auch Knochenmarkpunktion genannt.
Nicht zu verwechseln ist die Knochenmarkbiopsie mit der Knochenbiopsie, welche der Entnahme von eigentlichem Knochengewebe dient.
Letzte Aktualisierung am 20.03.2009.