Die Knochendichtemessung (Osteo-Densitometrie) erfolgt in den meisten Fällen am Oberschenkelknochen oder an der Wirbelsäule im Lendenbereich. Je nach der gewählten Vorgehensweise wird die Stelle des Knochens mit Röntgen, Computertomographie (CT), Ultraschall oder speziellen nuklearmedizinischen Verfahren durchleuchtet und durch das jeweilige Gerät die Dichte bestimmt. Die Dauer der Untersuchung ist bei den Methoden unterschiedlich und kann zwischen 10 Minuten und einer halben Stunde betragen.
Im Normalfall besteht als Risiko lediglich die Strahlenbelastung, durch die es zu Erbgutschäden kommen kann. In Einzelfällen kann daher durch die Strahlung Krebs ausgelöst werden. Das Strahlenrisiko ist bei der nuklearmedizinischen Methode (DPA) vergleichsweise am höchsten, bei der Computertomographie (QCT) geringer und bei dem Röntgenverfahren (DXA) noch kleiner. Die Ultraschallmessung (QUS) beinhaltet gar kein Risiko für Strahlenschäden.