Knochendichtemessung - Funktionsweise
Wie funktioniert eine Knochendichtemessung?
Es gibt mehrere Methoden der Knochendichtemessung (Osteo-Densitometrie). Bei allen Methoden wird mit einem bildgebenden Verfahren der Knochen durchleuchtet und anhand der Messung der Abschwächung der auf der anderen Seite ankommenden Strahlen die Knochendichte errechnet.
Folgende gängige Methoden der Knochendichtebestimmung gibt es:
- DXA (Dual-X-Ray-Absorptiometrie), auch bezeichnet als DEXA (Dual-Energy-X-Ray-Absorbptiometrie) oder QDR (Quantitative digitale Radiographie): Bestimmung der Knochendichte mittels einer Röntgenuntersuchung
- QCT (Quantitative Computertomographie): Knochendichtemessung anhand einer Computertomographie
- QUS (Quantitative Ultraschallmessung): Knochendichtebestimmung durch Ultraschall, eine noch neue Methode
- DPA (Duale Photonen-Absorptiometrie): Dichtebestimmung durch eine Spezialuntersuchung aus der Nuklearmedizin
Das Messergebnis wird als T-Wert angegeben. Der T-Wert beschreibt die Abweichung von der gewöhnlichen Knochendichte bei jungen, gesunden Erwachsenen. Ein T von 0 bis -1 bedeutet einen Normalbefund, bei einem T von -1 bis -2,5 ist das Knochengewebe bereits vermindert, und bei einem T ab -2,5 zeichnet sich ein deutlicher Knochenschwund mit erhöhter Gefahr für Brüche ab. Des Weiteren gibt es einen Z-Wert, welcher zusätzlich die normale Knochendichte der Altersstufe des Patienten mit einrechnet.
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Letzte Aktualisierung am 23.03.2009.
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