Der Test auf verborgenes Blut im Stuhl erfolgt jährlich zwischen dem 50. und 55. Lebensjahr. Falls eine Darmspiegelung nicht durchgeführt werden soll oder kann, wird der Test auf Blut danach weitergeführt. Der Patient bekommt ein Testbriefchen, auf dessen Testfelder er jeweils eine kleine Stuhlprobe von verschiedenen Tagen mit einem Spatel aufträgt. Der Test wird verschlossen und dem Arzt übergeben. Dort erfolgt die Auswertung.
Die Fingeruntersuchung des Mastdarms wird ebenfalls jährlich ab dem 50. Lebensjahr durchgeführt. Der Arzt geht nach Anziehen eines Handschuhs und Auftragen von Vaseline mit dem Finger in den After hinein und tastet den Darm aus.
Die Darmspiegelung als Früherkennungsmaßnahme erfolgt mit 56 Jahren sowie zehn Jahre später erneut. Der Arzt führt das optische Gerät (Endoskop) in den After ein und betrachtet auf dem Monitor die Veränderungen und führt bei Bedarf kleine Eingriffe wie Gewebeprobeentnahme (Biopsie) oder Abtragung von Polypen durch.