Dickdarmkrebs entsteht in den meisten Fällen aus gutartigen Wucherungen im Darm (Polypen, meist Adenome). Manchmal entwickelt sich Dickdarmkrebs auch aus chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn). Zu den Risikofaktoren für das kolorektale Karzinom gehören erbliche Belastung (Erkrankung in der Familie), Übergewicht sowie Alkohol und Rauchen. Eine ungünstige Ernährung mit wenig Ballaststoffen und viel (tierischem) Fett sowie Bewegungsmangel spielen ebenfalls eine große Rolle bei der Entwicklung des Tumors.
Bei Darmkrebs kommt es oft erst langsam und spät zu Beschwerden, z. B. Verstopfung, Durchfall oder Blähungen. Wie bei allen bösartigen Tumoren können sich Metastasen (Tochtergeschwülste) an anderer Stelle im Körper absiedeln und dort Probleme verursachen. Die Behandlung erfolgt meist durch Operation, manchmal wird zusätzlich eine Bestrahlung oder Chemotherapie vorgenommen.
Die Darmkrebs-Früherkennung dient dazu, den Krebs schon in einem frühen Stadium oder bereits als Vorstufe zu entdecken. Damit sinkt das Risiko, an dem Tumor zu versterben, erheblich. Auch ist oft eine für den Patienten weniger belastende Behandlung möglich. Normalerweise sollte eine Vorsorge beim Arzt jährlich ab dem 50. Lebensjahr erfolgen. Bei Menschen, die ein erhöhtes Risiko haben, an Darmkrebs zu erkranken, sollten die ersten Untersuchungen bereits früher beginnen.