Um eine genaue Untersuchung durchführen zu können, muss Lebergewebe gewonnen werden. Dies geschieht in den meisten Fällen über die Haut mit einer speziellen Hohlnadel. Die Gewebeentnahme mit einer Nadel wird auch Leberpunktion genannt.
Um die Leber beziehungsweise eine bestimmte Stelle (z. B. einen Tumor) besser treffen zu können, erfolgt die Leberbiopsie normalerweise unter Ultraschallkontrolle. Manchmal wird die Biopsie (Gewebeentnahme) auch im Rahmen einer Operation bei eröffneter Bauchhöhle durchgeführt.
Das entnommene Gewebe wird in einem Labor mit mikroskopischen Methoden untersucht, um bestimmte Krankheiten festzustellen.
Letzte Aktualisierung am 07.05.2009.