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Magen-Darm-Passage - Anwendungsgebiete


Wann wird eine Magen-Darm-Passage durchgeführt?

Die Magen-Darm-Passage ist eine Röntgen-Kontrastmitteluntersuchung, mit der eine Beurteilung der Speiseröhre, des Magens, des Zwölffingerdarms sowie auch der übrigen Bereiche des Dünndarms möglich ist. Die Methode eignet sich zur Feststellung bestimmter Erkrankungen, die diese Organe betreffen. Mit der Magen-Darm-Passage ist unter anderem eine Untersuchung des Schluckaktes, der Form und Lage des Magens, der Wandbewegungen der Organe (Peristaltik) und der Schleimhautbeschaffenheit möglich.

Zu den Krankheiten, die durch die MDP erkannt werden können, gehören z. B. Magengeschwüre und Zwölffingerdarmgeschwüre, Tumore und Polypen, Fremdkörper, Transporthindernisse, Schleimhautausstülpungen (Divertikel), Hindurchtreten von Bauchorganen durch das Zwerchfell in die Brusthöhle (Hernien), Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre (Reflux-Krankheit), mangelnde Öffnung des Speiseröhrenausgangs in den Magen (Achalasie) sowie unnatürliche Verbindungsgänge (Fisteln).

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Letzte Aktualisierung am 08.05.2009.

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