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Magenspiegelung - Anwendungsgebiete


Wann wird eine Magenspiegelung durchgeführt?

Die Magenspiegelung (Gastroskopie) ist meist sinnvoll bei Beschwerden, die auf Erkrankungen des oberen Magen-Darm-Traktes hindeuten. Daher wird die Gastroskopie z. B. oft bei lang andauernder Übelkeit oder Erbrechen, Appetitarmut, Schmerzen im oberen Bauchbereich, wiederholtem Sodbrennen, Schluckproblemen oder unklarer Gewichtsabnahme durchgeführt. Auch bei einer unklaren Blutarmut (Anämie) sowie bei Erbrechen von Blut oder schwarzem Stuhlgang (Teerstuhl) kann eine Magenspiegelung angezeigt sein, um mögliche Blutungen auszuschließen oder sie bei Bedarf stillen zu können.


Durch die Magenspiegelung lassen sich unterschiedliche Krankheiten erkennen. Dazu gehören Magenentzündungen, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, Magentumore (z. B. Magenkrebs), Zwerchfellhernien (Hindurchtreten des Magens in den Brustraum über eine Zwerchfelllücke) oder eine Refluxkrankheit (Rückfluss von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre mit dortiger Entzündung). Eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori kann durch eine Biopsie (Gewebeentnahme) nachgewiesen werden. Auch als Kontrolluntersuchung bei verschiedenen Erkrankungen kann die Magenspiegelung dienen.

Kleine Behandlungen, die über eine Magenspiegelung erfolgen können, sind die Entfernung von Polypen, Aufdehnung von Verengungen z. B. der Speiseröhre sowie die Entfernung von störenden Fremdkörpern.

 


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Letzte Aktualisierung am 08.05.2009.

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