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Proktoskopie - Anwendungsgebiete


Wann wird eine Proktoskopie durchgeführt?

Die Proktoskopie dient zur Diagnose bei Beschwerden, die den Anus und den unteren Abschnitt des Mastdarms betreffen. Solche Beschwerden sind beispielsweise Blutungen in der Analgegend oder frische Blutauflagerungen am Stuhl, analer Juckreiz, Schmerzen, bestimmte Probleme mit dem Stuhlgang, Schleimabgang oder Knoten am After.


In der Proktoskopie können z. B. vergrößerte Hämorrhoiden erkannt werden. Hämorrhoiden sind Gefäßpolster am After, die bei jedem Menschen vorhanden sind. Sie können anwachsen und dann Probleme wie Schmerzen, Juckreiz und Blutungen bereiten. Ebenfalls mit dem Proktoskop untersucht werden können Entzündungen wie Abszesse (abgekapselte Eiterherde) und Fisteln (Entzündungskanäle), Einrisse der Afterschleimhaut (Analfissuren) sowie ein Analekzem (Hautausschlag am After). Krebs am After (Analkarzinom) oder tief sitzender Mastdarmkrebs (Rektumkarzinom) können gesehen werden, daher wird die Proktoskopie auch in der Krebsfrüherkennung eingesetzt.

 


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Letzte Aktualisierung am 08.05.2009.

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