Der Patient bekommt zur Stuhluntersuchung ein Probenröhrchen, das auch einen kleinen Kunststofflöffel beinhaltet. Nach dem Stuhlgang entnimmt der Patient aus mehreren Stellen des Kots kleine Proben und gibt sie in das Gefäß. Wichtig ist es, bei Eiter, Schleim oder Blut am Stuhl auch aus denjenigen Stellen Proben zu entnehmen. Der Patient verschließt das Stuhlröhrchen und gibt es zeitnah an den Arzt beziehungsweise das medizinische Personal weiter. Von dort aus wird es zur Laboranalyse weitergeschickt, das Ergebnis steht meist nach wenigen Tagen fest.
Beim Haemoccult-Test (Test auf Blutbeimengungen im Stuhl) gibt der Patient auf das Testbriefchen an drei aufeinanderfolgenden Tagen jeweils eine kleine Probe Stuhl auf ein Testfeld, im Anschluss wird das Briefchen verschlossen und an das Personal gegeben.