Die Ultraschalluntersuchung am Bauch ermöglicht eine Darstellung der Organe, die im Bauchraum liegen. So kann beurteilt werden, ob die Organe normal aussehen oder ob sich krankhafte Befunde ab einer gewissen Größe nachweisen lassen. Die Untersuchung wird daher oft bei Beschwerden wie z. B. Bauchschmerzen durchgeführt. Allgemein können durch den Ultraschall des Bauches unter anderem Tumore, Zysten (Gewebehohlräume mit Flüssigkeit), entzündliche Veränderungen, Steine (Gallensteine, Harnsteine), Organschrumpfungen und Vergrößerungen sowie weitere Veränderungen der Struktur erkannt werden. Bei kleinen Eingriffen wie beispielsweise einer Biopsie (Entnahme einer Gewebeprobe) kann Ultraschall dazu dienen, die Stelle besser zu treffen und umgebendes Gewebe zu schonen.
Im Prinzip lassen sich alle Organe im Bauch durch Ultraschall beurteilen. Dazu gehören Leber, Gallenwege und Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Milz, Nieren, Harnblase, Prostata sowie die größeren Blutgefäße, z. B. die Aorta (Hauptschlagader). Schwierigkeiten bei der Beurteilung gibt es bei Magen und Darm, da die darin enthaltenen Gase das Ultraschallbild stören. Dennoch können durchaus größere Befunde sichtbar sein. Manchmal können Lymphknoten erkannt werden, vor allem bei einer Vergrößerung. Bei Frauen ist eine Untersuchung der Gebärmutter und des Eierstockes möglich, bei Schwangeren kann das ungeborene Kind dargestellt und begutachtet werden.
Letzte Aktualisierung am 11.05.2009.