Es gibt zwei unterschiedliche Methoden die Anzahl der roten Blutzellen messen:
Zum einen automatisch mithilfe der Durchflusszytometrie. Dieses Verfahren muss man sich folgendermaßen vorstellen: die Blutzellen fließen hintereinander durch eine Messkammer und werden dabei mit Laserlicht angestrahlt. Durch jede Blutzelle entsteht u.a. in Abhängigkeit von der Größe ein charakteristisches Streulicht. Dieses Streulicht wird registriert und daraus die Zahl der jeweiligen Zellart ermittelt. Zum anderen kann die Erythrozytenzahl aber auch mit dem Lichtmikroskop ausgezählt werden. Die Zellen werden dabei in speziellen Zählkammern untersucht.
Allgemein gilt, dass die Auszählung der Zellen mittels Mikroskop der automatischen Methode hinsichtlich Genauigkeit und Wiederholbarkeit unterlegen ist.
Manche Patienten leiden bei Blutabnahmen häufig unter Übelkeit und Schweißausbrüchen. In Einzelfällen kann es auch zu Ohnmachtsanfällen kommen. Allgemein sollten die Patienten nach der Entnahme nicht gleich aufstehen, um den Kreislauf nicht zu überlasten. Es ist besser, wenn sie einige Minuten in Ruhe sitzen bleiben