Die Anfangssymptome können eine Spannung auf der Haut sein, oder eine geringfügige Schwellung und schon leichte Rötung die später den roten Streifen als Hauptsymptom bilden.
Das Hauptsymptom der Lymphangitis ist der rote Streifen auf der Haut, der sich vom Entzündungsherd aus ausbreitet. Dieser Streifen zieht meistens zur Körpermitte. Die Rötung des Streifens ist unterschiedlich und kann von gut abgrenzbaren rot-braun, bis hinzu einem schwach sichtbaren rosa Streifen ausgeprägt sein. Der Streifen ist oft sehr warm, was ein Zeichen für die Entzündung ist. Außerdem ist er sehr schmerzempfindlich, leichter Druck löst dabei schon Schmerzen aus.
Ein weiteres Symptom ist die Schwellung von regionären Lymphknoten. Diese Lymphknoten können ebenfalls schmerzempfindlich sein. Regionäre Lymphknoten sind die Lymphknoten in die, die Lymphflüssigkeit aus einem bestimmten Körpergebiet, als erstes hineinfließt. Diese Lymphknotenschwellung bezeichnet man als Lymphadenitis.
Weitere Symptome können Schüttelfrost oder Fieber sein, aber auch Muskelschmerzen, Unwohl sein und Appetitlosigkeit.
Bei einer chronischen Lymphangitis kommt es häufig zu einem Lymphödem. Durch die Entzündung, kann es dazu kommen das Lymphgefäße langsam verschließen, das bedeutet, das die Lymphflüssigkeit sich im Gewebe staut und nicht mehr weitergeleitet werden kann. Eine Schwellung entsteht, diese Schwellung nennt man Lymphödem. Ein Lymphödem hat eine besondere Kennzeichnung, nämlich eine Hautfalte. Diese nennt man Kaposi-Stemmer`sches Hautfalten Zeichen.
Die chronische Lymphangitis kann außerdem von Hautveränderungen gekennzeichnet sein. Zum Beispiel kann es zu flächenhaften Rötungen kommen oder zu extrem trockener Haut, die zu Schuppenbildung neigt. Dabei bilden sich eventuell Ekzeme.