Die Konservative Therapie besteht in der Ruhigstellung des Patienten. Der Patient sollte körperliche Aktivitäten vorerst komplett vermeiden. Wenn sich die Entzündung zum Beispiel am Bein befindet, sollte dieses hochgelagert werden und ruhig gehalten werden. Das reicht jedoch nicht aus kombiniert muss eine Medikamentöse Therapie erfolgen, wenn eine bakterielle Entzündung vorliegt.
Desweiteren helfen kalte und feuchte Umschläge um die Entzündung erträglicher zu machen und ein Anschwellen zu vermindern. Die Entzündungsstelle muss dabei aber unbedingt freigehalten werden.
Sie ist anzuwenden, wenn es sich um eine chronische Lymphangitis handelt und eventuell Lymphödeme entstanden sind.
Dabei wird versucht, die Lymphflüssigkeit, die sich im Gewebe angestaut hat, mit einer Speziellen Technik zu verteilen, damit der Druck sich verringert und das Lymphödem beseitigt werden kann. Damit sich das Lymphödem nicht verschlimmert, sollte auch hier eine Ruhig-Stellung erfolgen.
Die Ursache einer Lymphangitis kann bei einem großen Abszess liegen, damit der Eitrige Inhalt des Abszesses nicht in die Blutbahn oder in das umgebende Gewebe gelangt. Sollte der Abszess entfernt werden. Das heißt, dass man den Abszess eröffnet und dessen Inhalt sorgfältig entfernt.
Bei besonders schweren Fällen der Lymphangits kann es notwendig sein, ein Teil der betroffenen Lymphbahn oder einen Lymphknoten operativ zu entfernen.
Es können Phlegmone entstehen. Das sind Entzündungsherde, die sich entlang der Lymphbahn ausgebreitet haben und in das Gewebe was ihnen anliegt eindringen und auch in die Blutbahn fortschreiten. Dabei kann es zu einer echten Blutvergiftung kommen. Diese wird Sepsis genannt und ist Lebensbedrohlich. Sie muss schnellstens behandelt werden um Schädigungen der Organe und schlimmere Folgen zu vermeiden. Es ist deshalb sehr wichtig kleine Verletzungen und Entzündungen besonders an Händen und Füßen zu beachten.
Lymphfisteln sind Lymphwege die entstehen, da alte Wege, durch beispielsweise eine chronische Lymphangitis verschlossen sind. Diese Lymphfisteln sollten mit Antibiotika behandelt werden, außerdem kann man sie mit einer Kompressionstherapie einschränken.