Anzeige

Lymphknotenschwellung - Parasiten Ursachen


Können Parasiten eine Ursache für eine Lymphknotenschwellung darstellen?

Malaria

Malaria wird auch Sumpffieber genannt und tritt besonder in tropischen Gebieten und sehr heißen Gegenden auf. Malaria wird durch die Anopheles-Mücke übertragen. Die Mücke überträgt genauer gesagt Plasmodien. Dabei unterscheidet man drei verschieden Plasmodeien und damit auch drei verschiedene Formen der Malaria. Als erstes gibt es das Plasmodium falciparum, das die Malaria tropica auslöst. Das ist die gefährlichste Form der Malaria. Dabei treten unregelmäßige Fieberschübe auf. Unbehandelt führt diese Form in Zehn Prozent der Fälle zum Tod.

Die Erythrozyten, also unsere roten Blutkörperchen werden befallen und können in den kleinsten Gefäßen unseren Kapillaren hängen bleiben und diese verschließen. Das führt zu einem Infarkt. Besonders am Kopf ist das sehr gefährlich. Menschen die an Sichelzellanämie leiden haben einen selektionsvorteil. Sie haben durch einen genetischen Defekt eine ganz besondere Form der Erythrozyten (unseren roten Blutkörperchen), dadurch können die Erythrozyten nicht befallen werden und sie Erkranken nicht an der Krankheit Malaria. Weiterhin gibt es das Plasmodium vivax oder ovale. Diese Formen lösen die Malaria tertiana aus, auch genannt Drei-Tage-Fieber.

Das Plasmodium quartana, ist verantwortlich für die Malaria quartana oder Vier-Tage-Fieber. Das ist die leichteste Variante der Malaria. Allgemeine Symptome sind starke hohe Fieberanfälle, die unterschiedliche länge haben, je nach Form. Blutarmut, also eine Anämie ist ebenso ein Symptom, wie auch Kopfschmerzen und Gliederschmerzen, Lymphknotenschwellungen, Schüttelfrost und eine Milzschwellung. Der Ablauf einer Infektion ist kompliziert. Vereinfacht kann man sagen, dass die Anophelesmücke einen „Erreger" auf den Menschen überträgt, der noch keine Malaria auslöst, dieser „reift" im Blut.

Wenn dieser Mensch jetzt erneut gestochen wird, kommt die Anophelesmücke mit diesem Erreger in Kontakt nun gelangt er in den Mückenmagen dort vereinigen sich männliche und weibliche Formen des „Erregers" zu einer Zygote. Die Zygote teilt sich viele tausend Mal und wandert in den Speichel der Mücke. Wenn diese Mücke jetzt einen Menschen sticht ist dieser Mensch mit Malaria infiziert.

Die Reifung dieser Zygote dauert bis zu sechzehn tagen und ist sehr stark Temperaturabhängig, das erklärt auch warum Malaria fast nur heißen Regionen zu finden ist und in unseren Breitengraden fast nicht Eintritt. Um sich vor malaria zu schützen, zum Beispiel auf Reisen, sollte geeignete Kleidung verwendet werden, wie auch Insektenschutzmittel. Moskitonetze sind eine große Hilfe, wie auch spezielle Imprägnierungen von Kleidung Zelt und so weiter.

Vorbeugend kann man ein Medikament einnehmen, das den Wirkstoff Cloroquin besitzt. Dieses Medikament wird auch zur Behandlung von Malaria gebraucht, auch Chinin ist ein Wirkstoff gegen die Malaria. Die Wissenschaft arbeitet an einer Impfung gegen Malaria, da es teilweise in tropischen Regionen enorme Ausmaße der Malariainfektionen gibt.

 


« Lymphknotenschwellung - bakterielle Ursachen Lymphknotenschwellung - rheumatische Ursachen »

Letzte Aktualisierung am 27.05.2009.

Aktuelle Beiträge im Forum Lymphe

Letzter Eintrag
Aufrufe
Antworten
urs18514
294
0
11 Monate
annalea
542
0
~ 1 Jahr

Alle Beiträge anzeigen: Forum Lymphe

Stellen Sie Ihre Frage

 Thema abonnieren (Sie erhalten Antworten per E-Mail)

 

   

 Ich stimme den Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen zu.

 

Spam-Schutz: Bitte geben Sie folgende Zahl ein: 4 

 



Lymphe

Lymphe


Forum Lymphe
Anzeige
Anzeige