Erkältungskrankheiten oder grippale Infekte, entstehen durch die übertragen von verschiedenartigen Viren, zum Beispiel den Rhinoviren, Influenzaviren oder den Adenoviren. Die Übertragung erfolgt durch eine Tröpfcheninfektion. Dabei gelangen die Viren beim Husten, Niesen oder Sprechen zur gesunden Person, die dann infiziert sein kann. Es treten verschiedene Symptome auf wie Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Fieber, Schnupfen oder Husten, Halsschmerzen.
Die Lymphknoten sind dabei oft im Halsbereich geschwollen. Wenn dazu noch eine andere Infektion hinzukommt, kann es Komplikationen in Form von einer Mittelohrentzündung oder einer Mandelentzündung kommen. Diese Krankheiten dauern, dann länger als eine Erkältung, die nach wenigen Tagen abgeklungen sein kann.
Der Erreger des Pfeifferschen Drüsenfiebers ist der Epstein- Barr-Virus. Dieser wird oft über den Speichel übertragen, deswegen sagt man auch manchmal Kuss-Krankheit. Die Inkubationszeit beträgt ca. eine und bis zu drei Wochen
Bei dem Pfeifferschen Drüsenfieber tritt eine Schwellung der Lymphknoten auf, die mit starkem Fieber einhergeht.
Die Schwellung der Lymphknoten ist generalisiert, das bedeutet, dass nicht nur Lymphknoten aus einer bestimmten Körperregion anschwellen, sondern, dass die Lymphknotenschwellungen meistens verteilt sind. Die Lymphknoten schmerzen selten und sie sind gut beweglich. Also Symptom treten weiterhin Kopfschmerzen und Gliederschmerzen auf.
Das Blutbild ist bei dem Pfeifferschen Drüsenfieber sehr charakteristisch, denn es lassen sich sogenannte Pfeiffer-Zellen nachweisen, diese sind mononukleär, das bedeutet ein kernig. Die Leber und die Milz können in schweren Fällen auch geschwollen sein. Die Erkrankung kann mehrere Tage und bis zu Wochen anhalten.
Toxoplasmose wird durch eine Infektion mit dem Erreger Toxoplama gondii ausgelöst. Die Inkubationszeit, beträgt ca. eine Woche. Dies kann geschehen, in dem man rohes oder nicht ausreichen gekochtes Fleisch ist, oder indem man mit Katzen zu tun hat insbesondere die Infektion durch Katzenkot. Manchmal verläuft die Infektion ohne Symptome. Meistens jedoch kommt es zu Lymphknotenschwellung, die am Hals auftreten.
Es können auch Kopfschmerzen, Fieber und Gliederschmerzen, als Symptome hervortreten. Die Toxoplasmose verläuft meistens ohne Komplikationen. Danach besteht eine lebenslange Immunität, das heißt eine Wiedererkrankung ist ausgeschlossen. Richtig gefährlich, kann die Toxoplasmose in der Schwangerschaft, für das ungeborene Kind werden. Das Kind kann schwere Schädigungen erfahren, dass reicht bis zur Totgeburt.
Zytomegalie wird auch CMV-Infektion, Speicheldrüsen-Viruskrankheit oder Einschlusskörperchenkrankheit genannt. Der Erreger ist der Zytomegalie-Virus, der mit dem Speichel, mit dem Blut (insbesondere bei Organtransplantationen), mit der Muttermilch und anderen Körperflüssigkeiten zum Beispiel beim Geschlechtsverkehr, übertragen werden kann. Die Inkubationszeit dieser Erkrankung beträgt einen halben Monat bis zu anderthalb Monaten.
Bei der Ausbreitung des Virus im Körper bilden sich überall Riesen-Zellen und zum Teil tritt eine Entzündung der Lymphozyten auf, vor allem in Organen. Diese lymphozytäre Entzündung, kann zur Schwellung von Lymphknoten führen. Das Immunsystem bildet dagegen Antikörper, die nachgewiesen werden können.
Meistens treten keine Symptome auf. Doch bei Neugeborenen oder bei Personen mit einem geschwächten Immunsystem, können starke Auswirkungen vorkommen, die auch zum Tod führen können. Bei einer Infektion vor der Geburt reichen die Symptome von Schwerhörigkeit über Sprachstörungen und Zeichen einer Hirnschädigung, bis zu geistiger Retardierung. Bei einer Infektion von Personen mit einem geschwächten Immunsystem können die Leber, die Lunge und das zentrale Nervensystem mit betroffen sein.
Es kommt auch vor, dass das Virus bei einer Organtransplantation über das Organ übertragen wird. Das führt zu einer Organabstoßung und kann tödlich verlaufen. Das Zytomegalie-Virus ist auf der ganzen Welt zu finden. Bei Erwachsenen findet man ihn bei ca. 60% der Menschen. In Länder der Dritten Welt, sind es sogar noch mehr.
Röteln werden durch das Röteln-Virus übertragen, man nennt die Krankheit auch Rubella, oder Rubeola. Die Inkubationszeit dauert Zwei bis Drei wochen. Dabei kann die Person die Infiziert ist den Virus übertragen bevor überhaupt der Hautausschlag zu sehen ist. Die Übertragung erfolgt über eine Tröpfcheninfektion, zum Beispiel mit dem Speichel oder durch Niesen oder Husten. Besonders Kinder im Alter zwischen drei und zehn Jahren sind davon betroffen. Die Symptome sind in den ersten Tagen ein leichtes Fieber, dazu kommt der typische Hautausschlag auch Exanthem genannt. Dieser fängt im Gesicht an und breitet sich dann über den Körper aus.
Der Hautausschlag ist rosarot. Außerdem kommt es zu Lymphknotenschwellungen, besonders im Bereich der Atemwege, auch im Nacken. Später kann die Schwellung der Lymphknoten generalisiert sein, das bedeutet, dass nicht nur Lymphknoten aus einer bestimmten Körperregion anschwellen, sondern, dass die Lymphknotenschwellungen meistens über den Körper verteilt sind. Meistens ist eine Infektion unproblematisch.
Gefährlich kann es aber bei Schwangeren werden. Das Kind ist insbesondere in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten stark gefährdet. Das Kind kann schwere Schäden davon tragen. Diese sind zum Beispiel, Augenfehlbildungen, Herzfehler, Schädigungen des zentralen Nervensystems, Innenohrschäden und andere.
Um eine Infektion in der Schwangerschaft abzuwenden, sollte eine Impfung stattfinden, oder die Immunität überprüft werden, also geschaut werden, ob man Erkranken kann. Auch bei Kinder ist in der Impfreihe, zwei mal eine Impfung gekoppelt mit einer Masern und Mumps-Impfung vorgesehen. Röteln können durch einen Bluttest bestimmt werden, in dem besondere Antikörper zu finden sind.
Masern werden durch das Masern-Virus verursacht. Die Übertragung erfolgt durch eine Tröpfcheninfektion, also durch Speichel, Husten oder Niesen. Die Krankheit ist sehr ansteckend. Wer aber einmal Masern hatte, besitzt eine lebenslange Immunität. Die Inkubationszeit beträgt eine bis zwei Wochen.
Es erkranken fast nur Kinder. Babys die gestillt werden können in dieser Zeit nicht erkranken, da sie durch die Muttermilch bestimmte Antikörper bekommen, die sie schützen. Eine Impfung kann auch vor Masern schützen. Die Symptome in der ersten Zeit nach der Infektion können, Schnupfen und Halsschmerzen sein, aber auch eine Bindehautentzündung oder Mandelentzündung.
Auch eine Bronchitis (Husten) kann als Symptom in der ersten Phase auftreten. In der zweiten Phase tritt dann der Hautauschlag mit starkem Fieber auf. Er fängt an den Ohren an, befällt das Gesicht und dann den ganzen Körper bis zu den Füßen. Die Lymphknoten sind dabei meist auch geschwollen.
Eine Masererkrankung ist meldepflichtig. In manchen Fällen kann es zu Komplikationen kommen, wie zum Beispiel einer Mittelohrentzündung, oder Veränderungen der Netzhaut im Auge. Selten treten Spätfolgen auf, diese sind jedoch sehr gefährlich.
Aids kommt aus dem englischen und steht für acquired immune deficiency syndrom und bedeutet erworbenes Immun-defekt-syndrom. Der Auslöser für diese Immunschwäche Krankheit sind die Viren HIV-1 und HIV-2. Es sind auf der Welt ca. 40 Millionen Menschen erkrankt. Die Viren befinden sich in den Körperflüssigkeiten der Infizierten Personen. Zum Beispiel im Blut, im Sperma, im Speichel, Im Liquor, in der Muttermilch, außer über den Speichel, kann das Virus über den Schleimhautkontakt oder über Wunden übertragen werden, besonders beim Geschlechtsverkehr ist eine Ansteckungsgefahr sehr hoch, auch bei Bluttransfusionen ist Vorsicht geboten.
Wenn eine Person infiziert wurde, dauert es ungefähr drei Monate, bis man Antikörper im Blut nachweisen kann. Das HI Virus befällt Zellen unseres Immunsystems vor allem sogenannte T-Helferzellen, die eine sehr wichtige Rolle spielen, auch Fresszellen, die unsere Körper von Erregern befreien sollen, werden befallen. Der Körper kann sich gegen Infektionen nicht mehr richtig schützen. Es entstehen später häufig sogenannte Malignome oder Lymphome. Lymphome sind Vergrößerungen der Lymphknoten, die Krankhaft sind.
Die Krankheit kann über Jahre oder Jahrzehnte bestehen, bevor sie ausbricht. Mit speziellen Medikamenten, ist der Ausbruch der Erkrankung hinauszuzögern. Heilbar ist Aids bisher noch nicht, denn das Virus kann seine Gestalt vielfach ändern, dass nennt man Polymorphismus. Da der Virus die Zellen des eigenen Immunsystems befällt ist ein Angriffspunkt sehr schwer zu finden, um diese Erkrankung zu therapieren.